Kolloidales Silber: Anwendung



Home
Was ist das
Silber heilt
Geschichte
Herstellung
Anwendung
Nebenwirkungen
Krankheiten

Projekte
Impressum


Die Anwendung des kolloidalen Silbers ist einfach.

Man kann es, grob gesagt, einnehmen oder auf die Haut auftragen.

Unterschiedlich kann jedoch die Konzetration, die Menge und die Häufigkeit der Anwendung sein.

Diese Faktoren sind auch ein beliebtes Thema von Diskussionen unter Fans des kolloidalen Silbers. Was der eine schon als Überdosierung betrachtet, sieht ein anderer möglicherweise als Minimaldosierung.

Anmerkungen zur Konzentration

Die Konzentration des kolloidalen Silbers wird in ppm angegeben.

"ppm" bedeutet: parts per million.

Dabei geht es also um die Anzahl der Silberpartikel im Verhältnis zu den Wasseranteilen in Millionen.

Innerliche Anwendung

Zur Einnahme des kolloidalen Silbers nimmt man am besten einen Löffel, der nicht aus Metall besteht beziehungsweise ein Glas bei grösseren Mengen.

Vor der Einnahme sollte man die Aufbewahrungsflasche schütteln, damit sich die Silberpartikel gut verteilen können.

Dann nimmt man das kolloidale Silber teelöffelweise oder schluckweise ein.

Nach der Einnahme behält man die Flüssigkeit für kurze Zeit unter der Zunge. Dadurch können die Silberpartikel schon von der Mundschleimhaut aufgenommen werden und müssen nicht erst den Verdauungstrakt durchwandern.

Dosierung

Die gängigen Dosierungen reichen von 1 Teelöffel mit 5 ppm bis hin zu mehrere Gläser voll mit 25 ppm pro Tag.

Das alles sind Normaldosierungen.

Manche extremen Enthusiasten nehmen täglich sogar 4 Liter kolloidales Silber zu sich, was aber von den meisten Kennern der Materie als übertrieben betrachtet wird.

Hohe Dosierung bei akuten Erkrankungen

Man kann bei der Dosierung des kolloidalen Silbers in etwa sagen: viel hilft viel.

Wenn viele Bakterien zu einer hochakuten Erkrankung führen, braucht man auch relativ viel kolloidales Silber, um all diese Bakterien abtöten zu können.

Bei einer aktuen Mandelentzündung oder Blasenentzündung wäre eine sinnvolle Dosierung also beispielsweise:

  • Ein bis drei Gläser voll mit 25 ppm kolloidales Silber.

Zur Vorbeugung oder für chronische Erkrankungen eingenommenes kolloidales Silber dosiert man hingegen meistens deutlich geringer, also beispielsweise:

  • Ein Teelöffel täglich mit 5 bis 15 ppm kolloidales Silber.
Zwischen diesen Beispieldosierungen ist auch alles möglich. Wie schon erwähnt, ist die Dosierung in hohem Maße eine Ansichtssache.

Bei einer schweren akuten Erkrankung kann eine niedrige Dosierung jedoch möglicherweise nicht ausreichen. Im Zweifelsfall muss man die Dosierung ausprobieren.

Äusserliche Anwendung

Bei der äusserlichen Anwendung trägt man das kolloidale Silber auf die Haut auf.

Die Art der Anwendung hängt unter anderem davon ab, ob die betroffene Haustelle offen oder geschlossen ist und auch von der Grösse des betroffenen Hautbereiches.

Hier einige Beispiele für die äusserliche Anwendung:

  • Bei Hautausschlägen kann man die Haut mit einem mit kolloidalem Silber getränkten Küchenpapier oder getränkter Watte einreiben.
  • Bei geschlossenen Ekzemen kann man die Haut mit einem mit kolloidalem Silber getränkten Küchenpapier einreiben.
  • Bei offenen Wunden kann man den Wundbereich mit kolloidalem Silber einsprühen, um Druck und Materialkontakt zu vermeiden.
  • Bei druckempfindlichen Verletzungen wie Sonnebrand oder leichten Verbrennungen kann man das kolloidale Silber aufsprühen.
  • Bei Pickeln kann man das kollidale Silber wie ein Gesichtswasser verwenden.
  • Bei Furunkeln oder schlecht heilenden Wunden kann man ein Pflaster oder einen Verband mit in kolloidalem Silber getränkter Kompresse auflegen.
Bezüglich der äusserlichen Anwendung sollte man in erster Linie seinen gesunden Menschenverstand fragen, wie man das kolloidale Silber bei der jeweiligen Erkrankung am besten anwendet. Dadurch erspart man sich eine Menge Regeln und kann es je nach Bedarf verwenden.

Als Faustregel kann gelten, dass man offene Wunden und sehr empfindliche Hautbereiche möglichst nicht oder wenig berührt. Hier bietet sich also das Aufsprühen an. Bei geschlossener Haut, die nicht allzu empfindlich ist, kann man das kolloidale Silber wie eine Art Waschung auftragen.

Die Konzentration des verwendeten kolloidalen Silbers hängt von der Schwere der Erkrankung ab. Bei einem entzündeten, offenen Bein braucht man also eine höhere Konzentration (z.B. 25 ppm bis zu 100 ppm) als wenn man einem neuen Neurodermitis-Schub vorbeugen will (z.B. 5 - 15 ppm).

Creme aus kolloidalem Silber

Wer Cremes selbst herstellen kann, kann kolloidales Silber als Wasserphase verwenden. Dann kann man das kolloidale Silber auch als Creme anwenden.

Da man kolloidales Silber nach der Herstellung nicht erneut erhitzen sollte, bereitet man es am besten gleichzeitig zu, während man die Fettphase der Creme erhitzt und die festen Bestandteile darin zum Schmelzen bringt.

Hier eines von unzähligen denkbaren Rezepten zur Bereitung einer Creme mit kolloidalem Silber:

Fettphase:

  • 12 ml Pflanzenöl
  • 4 gr Tegomuls
  • 2 - 3 gr Bienenwachs

Wasserphase:

  • 40 - 50 ml frisch zubereitetes kolloidales Silber

Auf Wunsch:

  • 10 - 50 ml ätherische Öle, z.B. Teebaum, Lavendel, Rose

Zubereitung:

  • Die Zutaten der Fettphase werden zusammen in einem hitzfesten Glas im Wasserbad erhitzt, bis die festen Bestandteile geschmolzen sind (bei etwa 60°C).
  • Gleichzeitig wird das kolloidale Silber hergestellt.
  • Die Fettphase wird aus dem Wasserbad genommen.
  • Unter ständigem Rühren wird das kolloidale Silber in die Fettphase eingerührt.
  • Immer weiter rühren, bis die Creme auf Handwärme abgekühlt ist. Während des Abkühlens verändert sie ihre Konsistenz von flüssig über puddingartig bis zu cremeartig.
  • Auf Wunsch kann man dann noch ätherische Öle zur Wirkungsverstärkung oder als Duftmittel eintropfen. Teebaum und Lavendel wirken beispielsweise auch antibakteriell und können das kolloidale Silber somit unterstützen.
  • Am Schluss füllt man die Creme in einen Salbentiegel.
  • Der Salbentiegel wird mit Inhalt und Datum beschriftet.
Weitere Informationen über die Herstellung von Cremes finden Sie bei unseren Partnerprojekten:



Home   -   Up